Shortlist

Shortlist des DMP 2022

Hier finden Sie alle Nominierten auf der Shortlist für den Deutschen Mobilitätspreis 2022. Insgesamt sind 16 Projekte und zwei Persönlichkeiten im Rennen um eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich Digitales und Mobilität.

  • Herausforderung: Vernetzung

    Adaptive City Mobility (ACM): Die e-Mobility-Lösung für Flottenbetreiber in Städten

    Adaptive City Mobility (ACM): Die e-Mobility-Lösung für Flottenbetreiber in Städten

    Weltweit kämpfen Flottenbetreiber von Elektrofahrzeugen mit Herausforderungen: bezahlbare und saubere Mobilität, Reichweitenlimitierung der Fahrzeuge oder zu hohe Kosten für die Aufrüstung des Stromnetzes.
    Das Projekt ACM hat für Flottenbetreiber in Städten ein ganzheitliches e-Mobility-System als Lösungsansatz entwickelt: Ein multifunktionales B2B-Flottenfahrzeug kann von mehreren Flottenkunden über die ACM-Sharing-Plattform gemietet sowie in verschiedenen Anwendungen wie Taxi, Sharing, Logistik und Tourismus eingesetzt werden.
    Durch das B2B-Sharing ersetzt ACM Privatfahrzeuge in Städten. Die verwendete Energie-Lösung knüpft an die vorhandene Infrastruktur der Städte an – weshalb die Elektrofahrzeuge sofort weltweit eingesetzt werden können, ohne dass das Stromnetz weiter ausgebaut werden muss.

    Ort: Iffeldorf, Bayern

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    Herausforderung: Zugänglichkeit

    On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain: Verkehr auf Abruf für die erste und letzte Meile

    ÖPNV FFM

    On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain: Verkehr auf Abruf für die erste und letzte Meile

    Einfach, komfortabel und umweltfreundlich – „On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain“ verbindet den klassischen ÖPNV mit Angeboten der digital getriebenen, neuen Mobilität und schafft für den Fahrgast und die Fahrgästin so einen echten Mehrwert: Angebotslücken im ÖPNV werden mit emissionsfreien Fahrzeugen geschlossen und eine nachhaltigere Mobilität ermöglicht. Bis zu 1,8 Millionen Menschen in der Metropolregion erhalten so eine umweltfreundliche und digitale Ergänzung des ÖPNV auf der ersten und letzten Meile. Das Projekt ermöglicht einen attraktiven, digitalen ÖPNV in suburbanen und ländlichen Gebieten und reduziert damit die NO2-Produktion.

    Ort: Hofheim am Taunus, Hessen

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  • Herausforderung: Transformation

    citizen mobility – UMPARKEN: Multimodale Mobilitätslösungen

    citizen mobility – UMPARKEN: Multimodale Mobilitätslösungen

    Städtische Mobilität gelangt zeitweise immer wieder an ihre Kapazitätsgrenze. Um zukünftig hohe CO2- und Lärmemissionen zu vermeiden und darüber hinaus Sicherheit und einen geringen Flächenverbrauch von Mobilität zu gewährleisten, müssen wir bei unserer Fortbewegung umdenken. Im Projekt UMPARKEN tauschen acht Haushalte für vier Wochen ihr Auto gegen ein Mobilitätsbudget von 300 Euro und steigen auf multimodale Lösungen um. Die dadurch frei gewordene Parkfläche wird im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner für eine alternative Nutzung umgestaltet. Das Pilotprojekt, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups beteiligten, lieferte wichtige Erkenntnisse zu den Potenzialen und Herausforderungen multimodaler Mobilität bzw. eines Lebens ohne eigenes Auto.

    Ort: München, Bayern

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    Herausforderung: Vernetzung

    Netzwerk der vom Land geförderten Stellen für nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg

    Netzwerk der vom Land geförderten Stellen für nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg

    Um die Verkehrswende in Baden-Württemberg durch Mobilitätsprojekte nachhaltig voranzutreiben und umzusetzen, fördert das Verkehrsministerium Personalstellen in verschiedenen Bereichen der nachhaltigen Mobilität. Die aktuell 112 geförderten Stellen werden themenspezifisch koordiniert und vernetzt. Die neuen Mobilitätsexpertinnen und Mobilitätsexperten haben dabei eine zentrale Rolle bei der Projektkoordination und Maßnahmenumsetzung für nachhaltige Mobilität, Digitalisierung und Klimaschutz im Verkehr. Sie stellen eine Brückenfunktion zwischen Land und Kommunen dar, um die Landesziele zu transportieren und umzusetzen. Das landesweite Netzwerk ermöglicht so eine unkomplizierte Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen den Stellen, um die Verkehrswende und Mobilität der Zukunft, effektiv voranzutreiben.

    Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

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  • Herausforderung: Transformation

    eFarm: Wasserstoff aus Nordfriesland

    eFarm: Wasserstoff aus Nordfriesland

    Pragmatisch, nordisch, grün: Im Kreis Nordfriesland sitzt das von GP JOULE initiierte Verbundprojekt eFarm. Das größte nachhaltige Wasserstoff-Mobilitätsprojekts in Deutschland setzt auf regenerativ erzeugten, grünen Wasserstoff. Die Prinzipien dahinter stammen aus der Landwirtschaft: Vielfalt statt Monokultur, optimale Synergie statt optimaler Einzelnutzen und vor allem ganzheitliches Denken: Erzeugung, Vertrieb und Nutzung werden zusammengedacht. Aus überschüssigem Windstrom wird in fünf Elektrolyseuren Wasserstoff erzeugt. Mit zwei Tankstellen werden initiativ zwei Brennstoffzellen-Linienbusse und 30 PKWs versorgt. Über die 20 Gesellschafter sind rund 3.000 Menschen am Projekt beteiligt. eFarm zeigt: Gemeinschaftliches, nachhaltiges Wirtschaften ist möglich und der emissionsfreie Nahverkehr kommt allen zugute – Menschen und Umwelt.

    Ort: Reußenköge, Schleswig-Holstein

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    Herausforderung: Transformation

    e.Volution: Das Pendel-Shuttle-System

    e.Volution: Das Pendel-Shuttle-System

    e.Volution ist ein Shuttle-System für Berufspendlerinnen und -pendler, um den PKW-Verkehr zu Stoßzeiten zu reduzieren. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können es ihren Mitarbeitenden für kostenfreie Fahrten zur Verfügung zu stellen. Das Corporate Shuttle bündelt den Pendlerverkehr und spart so Platz, Energie und C02 ein, bietet den Menschen aber gleichzeitig ein individualisiertes, komfortables und flexibles Fahrerlebnis. Wenn es gelingt, in den bis zu sieben Personen fassenden Shuttles im Durchschnitt fünf Personen zur Arbeit zu befördern, spart das System fünf Privat-PKWs ein und damit 80% Platz auf den Straßen und 25% C02-Ausstoß.
    Das Shuttle META ist ein barrierefreies elektrisches Circular-Economy-Fahrzeug, das mit dem Ziel einer extrem ressourcenschonenden Produktion und einer besonders langen Nutzungsdauer entwickelt wurde. In der Startphase kooperiert e.Volution mit der Telekom am Standort Bonn, mit der Städteregion Aachen am Standort Merzbrück, mit dem Kreis Coesfeld im Münsterland und mit der Stadt Bochum am Standort Mark 51°7 (ehem. Opel-Werk).

    Ort: Aachen, Nordrhein-Westfalen

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  • Herausforderung: Inklusion

    MOTIS Project: Nachhaltiges und inklusives Reisen leicht gemacht

    MOTIS Project: Nachhaltiges und inklusives Reisen leicht gemacht

    MOTIS ist eine Anwendung, die das Finden von nachhaltigen Verbindungen mit verschiedenen Verkehrsmitteln (z.B. Park&Ride, Bike-, Car- und E-Scooter-Sharing, ÖV) genauso einfach macht wie den Griff zum Autoschlüssel. Aktuell wird im Projekt unter anderem daran gearbeitet, dass MOTIS profilbasiert durchgängig barrierefreie Reiseketten berechnen kann – hierzu gehört z.B. der Ausschluss von Umstiegen, falls keine Einstiegshilfe zum Zeitpunkt des Ein- oder Aussteigens verfügbar ist. In einem solchen Fall berechnet die Anwendung die besten Alternativen. Damit schafft das Projekt einen wichtigen Baustein für inklusive Mobility as a Service-Angebote.

    Ort: Darmstadt, Hessen

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    Herausforderung: Vernetzung

    OPENER next: Nächster Halt: Barrierefreiheit!

    OPENER next: Nächster Halt: Barrierefreiheit!

    Die Vision von OPENER next ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver zu gestalten. Ziel ist einerseits die Förderung einer inklusiven Gesellschaft und andererseits das Vorantreiben einer nachhaltigen Mobilitätswende.

    Der Ansatz des Projektes basiert dabei auf einem gesellschaftlichen Füreinander, was bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen können, Haltestellen und deren Eigenschaften mittels einer App zur Datenerhebung (OpenStop) zu erfassen und aktuell zu halten. Das Besondere dabei ist, dass nicht nur der Erfassungsaufwand auf mehrere Schultern verteilt wird, sondern auch die Erfassung kontinuierlich und bedarfsgerecht stattfindet. Ganz im Sinne eines Füreinanders sind die erfassten Daten für jeden frei verfügbar. Mit dem Projekt sollen mehr Menschen dazu bewegt werden, noch öfter auf Bus und Bahn umzusteigen.

    Ort: Chemnitz, Sachsen

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  • Herausforderung: Daten

    Transport Data Commons Initiative (TDCI): Sammlung von Daten aus dem Verkehrssektor

    Transport Data Commons Initiative (TDCI): Sammlung von Daten aus dem Verkehrssektor

    In vielen Ländern und Städten ist der Zugang zu Verkehrsdaten schwierig, die Qualität der verfügbaren Daten ist gering oder die Daten werden erst gar nicht erhoben. Um dagegen anzugehen, wurde im Mai 2022 gemeinsam von 18 weltweit ansässigen Organisationen die „Transport Data Commons Initiative“ gegründet. Das Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen Verkehr und Klima zu erfassen. Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich die Initiative daher zunächst auf die Meldung von Daten aus dem Verkehrssektor, die für die Ableitung der Treibhausgasemissionen dieses Sektors benötigt werden. Die Vision hinter dem Projekt ist, eine gemeinsame und quelloffene Datenplattform zu entwickeln, die für alle zugänglich ist und von allen genutzt werden kann. Die Zwecke dahinter können unterschiedlich sein: sie reichen von der evidenzbasierten Verbesserung der Nachbarschaft über die Modellierung von Treibhausgasemissionen für Land oder Stadt, sowie zu Überlegungen, welcher Verkehrsmittelmix die Luftqualität und andere Umweltauswirkungen verbessern wird.

    Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    VelObserver: Subjektive Erfassung der Qualität der Fahrradinfrastruktur

    VelObserver: Subjektive Erfassung der Qualität der Fahrradinfrastruktur

    In den meisten Städten fehlt eine Infrastruktur, die das Fahrradfahren zu einem angenehmen und komfortablen Verkehrserlebnis macht. Um das nachhaltige Verkehrsmittel zukunftsorientiert zu fördern, ist es notwendig, den Fokus des Infrastrukturbaus konsequent auf die gefühlte und subjektive Sicherheit zu legen. Genau hierzu gab es allerdings bisher keinerlei Daten. Das Projekt VelObserver erfasst diese Daten deshalb in einem einzigartigen Ansatz flächendeckend und im Crowdsourcing in der Stadt Zürich. Fahrradfahrende geben ihre Meinung zum persönlichen Gefühl für verschiedene Segmente ab. So wurden in den letzten Monaten über 40.000 Bewertungen erfasst, die ebenso Fortschritte sichtbar machen und der Stadt Zürich als Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Fahrradnetzes dienen.

    Ort: Zürich, Schweiz

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  • Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Second Ride: Elektrifiziere Dein Moped

    Second Ride: Elektrifiziere Dein Moped

    Second Ride bietet einen Umbausatz, mit denen Verbrenner-Mopeds der Kult-Marke Simson auf einen E-Motor umgerüstet werden können. Dabei wird nur der Antriebsstrang ausgewechselt, Struktur- und Karosserieteile sowie Innenausstattung werden nach dem Prinzip der Circular Economy weiter verwendet. Durch die Umrüstung wird Elektromobilität ökologisch, ökonomisch sowie sozial nachhaltiger möglich. Mitgründer und Ideengeber Carlo Schmid verantwortet die technische Entwicklung und hat den Umbausatz zur TÜV-Zertifizierung und Straßenzulassung geführt.

    Ort: Berlin-Neukölln, Berlin

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Powerbänk: Akkuladung für Elektrofahrzeuge per App

    Powerbänk: Akkuladung für Elektrofahrzeuge per App

    Seit einigen Jahren gewinnen E-Mobilität und auch Elektrofahrzeuge für Privatnutzerinnen und Privatnutzer immer mehr an Bedeutung. Doch reichen die Angebote an öffentlich zugänglichen Ladesäulen lange nicht für die Bedarfe aus. Zudem haben nicht alle Privatnutzerinnen und Privatnutzer die Möglichkeit, ihre Elektrofahrzeuge zu Hause laden zu können.
    Hier setzt das Projekt an: Powerbänk bietet die Bestellung einer Akkuladung des privaten Elektrofahrzeuges per App an. Nach Bestellung wird den Nutzerinnen und Nutzern ein mobiles Akkupack zum Standort des Elektrofahrzeuges geliefert, angeschlossen und nach erfolgreichem Ladevorgang wieder abgeholt. Das Projekt bietet damit Lösungen für verschiedene Probleme des bisherigen Elektroverkehrs in der Stadt: durch das mobile Laden kann die Suche nach Ladestationen drastisch reduziert werden und hat einen signifikant positiven Einfluss auf den städtischen Verkehrsfluss.

    Ort: Holzmaden, Baden-Württemberg

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  • Herausforderung: Transformation

    Sunglider Smart Uberground Metro: Die Zukunft fährt auf der Solarterrasse

    Sunglider Smart Uberground Metro: Die Zukunft fährt auf der Solarterrasse

    Wie könnte der ÖPNV der Zukunft aussehen? Eine Antwort auf diese Frage bietet das Projekt Sunglider Smart Uberground Metro. Sunglider ist eine smarte, hundertprozentig durch Photovoltaik betriebene Übergrund-Metro für mittelgroße Städte. Das Zukunftsmodell setzt dabei auf selbstfahrende, schwebende Gleiter für Menschen und Güter sowie autonome Shuttle am Boden für die letzte Meile. Die Übergrund-Metro verbindet sowohl die City mit dem Stadtring und der Altstadt, als auch mit den umgebenden Städten & Gemeinden. So wachsen metropolitaner Raum und ländliche Zonen zur „Mezzopolis“ der Zukunft zusammen. Gleiter-Haltestellen bieten dabei schmale, platzsparende Insel-Stopps. Zudem befinden sich am Boden Mobility-Hubs, Post-Depots, PV-Strom-Ladestellen und wartefreie Umsteigepunkte für Boden-Shuttles oder metro-eigene Pedelecs und E-Scooter.

    Ort: Osnabrück, Niedersachsen

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    Herausforderung: Nachhaltigkeit

    Veloroute H2O: Der schwimmende Radweg

    Veloroute H2O: Der schwimmende Radweg

    Die Veloroute H2O ist eine Konzeption für ein Fährsystem für Fahrräder, das die beiden Seiten der Kieler Innenstadt miteinander verbindet. Entwickelt wurde sie von Bashar Zapen, der Student an der Muthesius Kunsthochschule ist. Eine elektrische, autonome Fähre transportiert Fahrradfahrende, angetrieben von Wind- und Gezeitenturbinen, über die Kieler Förde. Der schwimmende Radweg ergänzt das Radwegenetzwerk Kiels, so dass Kielerinnen und Kieler für die Überquerung der Förde nicht mehr auf Umwege mittels ÖPNV oder Privatfahrzeug angewiesen sind.

    Ort: Kiel, Schleswig-Holstein

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  • Herausforderung: Inklusion

    Traumschüff: schwimmendes Wandertheater für den ländlichen Raum

    Traumschüff: schwimmendes Wandertheater für den ländlichen Raum

    Die gemeinnützige Theatergenossenschaft Traumschüff betreibt mit dem „Theater im Fluss“ ein schwimmendes Wandertheater, das primär im ländlichen Raum unterwegs ist. Es befasst sich mit den Blickwinkeln und Themen der Region, die jeweils besucht wird. Das flexible Bühnenschiff ist zugleich Hausboot und erzeugt Solarstrom, mit dem auch die Bühnentechnik betrieben werden kann.

    Seit 2017 tourt das Traumschüff jeden Sommer mehrere Monate durch Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In vielen der bespielten Orte gibt es derzeit keinen eigenen, professionellen Theaterbetrieb. Das Projekt will diese Lücke füllen. Das vorhandene Kulturangebot wird um leicht verständliches Theater mit Unterhaltungswert ergänzt, das Tiefgang bietet und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit in der Mobilität aufmerksam macht.

    Ort: Oranienburg, Brandenburg

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Parasite Parking: Intervention im öffentlichen Raum

    Parasite Parking: Intervention im öffentlichen Raum

    Das Projekt Parasite Parking ist eine Intervention im öffentlichen Raum: Die als Parkplatz getarnte multifunktionale Plattform – der Parasit – kann sich jederzeit verwandeln und sich der Umgebung sowie Nutzung flexibel anpassen. Die Plattform ist ein ungeladener Gast auf den Flächen, die allen als Teil der Gesellschaft zur Verfügung stehen und doch meist nur von stählernen Karosserien der Moderne besetzt werden. Parasite Parking de- und recodiert öffentlichen Raum. Der Parasit fragt dabei nicht nach Eigentum und dessen Regeln, sondern nach den Grenzen der Nutzbarmachung von öffentlichem Raum und dessen Formeln mobiler und flexibler Nutzungsformen. Er kommt und geht, je nachdem, wie lange er eine Nische bewohnen kann.

    Ort: Reinickendorf, Berlin

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  • Katja Diehl

    Katja Diehl

    Katja Diehl hat sich über ihre gesamte berufliche Laufbahn hinweg Expertise zu Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Mobilität der Zukunft angeeignet. Das Mantra ihrer Arbeit lautet: „Jede und Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne eigenes Auto führen zu können.“ Dazu schreibt sie einen Blog, betreibt den Podcast »SheDrivesMobility« und ist auf den sozialen Medien sowie auf der Bühne unterwegs. Darüber hinaus engagiert sie sich im Bundesvorstand des Verkehrsclub Deutschland e. V., in der Hamburger Vertretung von womeninmobility und als Beirätin der österreichischen Klimaschutzministerin. 2022 ist ihr Buch »Autokorrektur. Mobilität für eine lebenswerte Welt« erschienen. Ihre Kernkompetenz ist es kommunikativ die Dinge auf den Kopf zu stellen – zugunsten einer menschenzentrierten Verkehrswende.

    Katja Diehls Vision für die Zukunft ist eine kinderfreundliche, klimafreundliche, barrierearme, entschleunigte Mobilität, die auf Gleichberechtigung abzielt. Privilegien für Autos sollten zurückgeschraubt werden und Parkplätze und Straßen vor allem auch für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger gestaltet werden. Als größte Herausforderung der Verkehrswende sieht sie eine Einstellungs- und Verhaltensänderung.

    Sylvia Lier

    Sylvia Lier

    Sylvia Lier gilt als Expertin für multimodale Personenmobilität und als Thought Leader für das Thema Mobilitätsbudget. Dabei hat sie jahrelange Erfahrungen in den Bereichen Kfz (Flottenmanagement und Leasing), Sharing Ökonomie (inklusive Mobilitätsplattformen), sowie öffentlichem Personennahverkehr. Zum Thema Mobilitätsbudget hat sie nicht nur bereits zahlreiche Fachartikel geschrieben und Vorträge gehalten hat, sondern unter anderem auch pro bono eine eigene LinkedIn Community Mobilitätsbudget mit inzwischen knapp 500 Mitgliedern gegründet. Die Ergebnisse des monatlichen Zusammenschlusses werden der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.

    Bei Sylvia Liers Vision von einer zukünftigen betrieblichen Mobilität geht es um eine tatsächliche Mobilitätswende, mit dem Ziel einer dringend erforderlichen CO2-Reduktion. Dabei setzt sie auf weniger autozentrierte und stattdessen nachhaltige, multimodale und klimagerechte Konzepte. Dazu gehören ein attraktiver ÖPNV, das Radfahren, und die Nutzung von Shared Mobility Angeboten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber könnten ihren Mitarbeitenden so die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote durch das zur Verfügung stellen von Mobilitätsbudgets zugänglich machen.

  • Beim DMP | Publikumspreis bestimmt ausschließlich das Publikum. Der Publikumspreis zeigt, wer oder was im Bereich Zukunft der Mobilität den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig ist. Ausgezeichnet mit dem DMP | Publikumspreis wird, wer die meisten Stimmen im Online-Voting erhalten hat. Die Bekanntgabe erfolgt während der Preisverleihung am 27. Oktober 2022.