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Beim DMP bestimmt das Publikum mit

Welche Einreichung soll den Deutschen Mobilitätspreis gewinnen? Das Publikumsvoting ist nun freigeschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in neun Kategorien abstimmen.

Longlist des DMP 2022

  • Herausforderung: Daten

    SENSARE: Sensorbasierte Stadtgebietsanalyse für Starkregengefährdungen

    SENSARE: Sensorbasierte Stadtgebietsanalyse für Starkregengefährdungen

    Der Klimawandel stellt auch den Verkehr vor große und neue Herausforderungen. Immer häufiger sind Städte schon jetzt mit Wetterextremen konfrontiert. Im Fall von Starkregen kann es lokal zu schweren Überflutungen kommen – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Verkehr. Umso wichtiger ist es, in Zukunft darauf vorbereitet zu sein.
    Das Pilotprojekt SENSARE setzt genau hier an: Das Echtzeit-Warnsystem misst mit verschiedenen Sensoren an den Straßen, im Kanalsystem sowie in Gullideckeln den aktuellen Wasserstand. Sie geben die Daten an eine digitale Plattform weiter, auf der die Werte mit vorher erstellten Simulationen abgeglichen werden. Hier können
    Einsatzkräfte, Infrastrukturunternehmen und die Stadtverwaltung diese Informationen rechtzeitig einsehen. SENSARE verbessert so die Handlungsfähigkeit bei plötzlich auftretenden Überflutungen und stärkt so maßgeblich den Verkehr der Zukunft.

    Ort: Berlin

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    Herausforderung: Vernetzung

    Adaptive City Mobility (ACM): Die e-Mobility-Lösung für Flottenbetreiber in Städten

    Adaptive City Mobility (ACM): Die e-Mobility-Lösung für Flottenbetreiber in Städten

    Weltweit kämpfen Flottenbetreiber von Elektrofahrzeugen mit Herausforderungen: bezahlbare und saubere Mobilität, Reichweitenlimitierung der Fahrzeuge oder zu hohe Kosten für die Aufrüstung des Stromnetzes.
    Das Projekt ACM hat für Flottenbetreiber in Städten ein ganzheitliches e-Mobility-System als Lösungsansatz entwickelt: Ein multifunktionales B2B-Flottenfahrzeug kann von mehreren Flottenkunden über die ACM-Sharing-Plattform gemietet sowie in verschiedenen Anwendungen wie Taxi, Sharing, Logistik und Tourismus eingesetzt werden.
    Durch das B2B-Sharing ersetzt ACM Privatfahrzeuge in Städten. Die verwendete Energie-Lösung knüpft an die vorhandene Infrastruktur der Städte an – weshalb die Elektrofahrzeuge sofort weltweit eingesetzt werden können, ohne dass das Stromnetz weiter ausgebaut werden muss.

    Ort: Iffeldorf, Bayern

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    Herausforderung: Zugänglichkeit

    On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain: Verkehr auf Abruf für die erste und letzte Meile

    On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain: Verkehr auf Abruf für die erste und letzte Meile

    Einfach, komfortabel und umweltfreundlich – „On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain“ verbindet den klassischen ÖPNV mit Angeboten der digital getriebenen, neuen Mobilität und schafft für den Fahrgast und die Fahrgästin so einen echten Mehrwert: Angebotslücken im ÖPNV werden mit emissionsfreien Fahrzeugen geschlossen und eine nachhaltigere Mobilität ermöglicht. Bis zu 1,8 Millionen Menschen in der Metropolregion erhalten so eine umweltfreundliche und digitale Ergänzung des ÖPNV auf der ersten und letzten Meile. Das Projekt ermöglicht einen attraktiven, digitalen ÖPNV in suburbanen und ländlichen Gebieten und reduziert damit die NO2-Produktion.

    Ort: Hofheim am Taunus, Hessen

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    Herausforderung: Vernetzung

    Verbandweites Mobilstationsnetz im Rheinland

    Verbandweites Mobilstationsnetz im Rheinland

    Für immer mehr Kommunen sind Mobilstationen der erste Schritt zur Lösung ihrer Verkehrsprobleme. Sie verknüpfen mindestens zwei Verkehrsmittel und erleichtern das Umsteigen, was den Wechsel vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel fördert. Das Ziel, den Ausbau des Mobilstationsnetzes zu beschleunigen, ermöglicht der Nahverkehr Rheinland (NVR) durch ein Mobilstationskonzept, das er den Kommunen an die Hand gibt. In Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW werden Kommunen durch Koordination, Beratung, Informationsangebote und Ressourcen (Workshops, Rahmenverträge für Ausstattungselemente u.v.m.) unterstützt und befähigt, eigene Mobilstationen zu planen und umzusetzen. Dabei werden einheitlichen Standards eingesetzt und Fördermittel zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2022 wird durch diesen ganzheitlichen Ansatz bereits die 100. Mobilstation eröffnet – und er wird von anderen Zweckverbänden in NRW bereits adaptiert.

    Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

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  • Herausforderung: Transformation

    citizen mobility – UMPARKEN: Multimodale Mobilitätslösungen

    citizen mobility – UMPARKEN: Multimodale Mobilitätslösungen

    Städtische Mobilität gelangt zeitweise immer wieder an ihre Kapazitätsgrenze. Um zukünftig hohe CO2- und Lärmemissionen zu vermeiden und darüber hinaus Sicherheit und einen geringen Flächenverbrauch von Mobilität zu gewährleisten, müssen wir bei unserer Fortbewegung umdenken. Im Projekt UMPARKEN tauschen acht Haushalte für vier Wochen ihr Auto gegen ein Mobilitätsbudget von 300 Euro und steigen auf multimodale Lösungen um. Die dadurch frei gewordene Parkfläche wird im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner für eine alternative Nutzung umgestaltet. Das Pilotprojekt, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups beteiligten, lieferte wichtige Erkenntnisse zu den Potenzialen und Herausforderungen multimodaler Mobilität bzw. eines Lebens ohne eigenes Auto.

    Ort: München, Bayern

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    Herausforderung: Vernetzung

    Netzwerk der vom Land geförderten Stellen für nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg

    Netzwerk der vom Land geförderten Stellen für nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg

    Um die Verkehrswende in Baden-Württemberg durch Mobilitätsprojekte nachhaltig voranzutreiben und umzusetzen, fördert das Verkehrsministerium Personalstellen in verschiedenen Bereichen der nachhaltigen Mobilität. Die aktuell 112 geförderten Stellen werden themenspezifisch koordiniert und vernetzt. Die neuen Mobilitätsexpertinnen und Mobilitätsexperten haben dabei eine zentrale Rolle bei der Projektkoordination und Maßnahmenumsetzung für nachhaltige Mobilität, Digitalisierung und Klimaschutz im Verkehr. Sie stellen eine Brückenfunktion zwischen Land und Kommunen dar, um die Landesziele zu transportieren und umzusetzen. Das landesweite Netzwerk ermöglicht so eine unkompliziert Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen den Stellen, um die Verkehrswende und Mobilität der Zukunft, effektiv voranzutreiben.

    Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

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    Herausforderung: Wissensaustausch

    OpenTransportMeetup: Virtuelle Austauschplattform rund um Mobilität

    OpenTransportMeetup: Virtuelle Austauschplattform rund um Mobilität

    Für eine zukunftsorientierte Mobilität braucht es einen kontinuierlichen Wissensaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren. Seit Juli 2020 findet dazu das OpenTransportMeetup (OTM) 14-täglich als offene, virtuelle Austauschveranstaltung zu Themen rund um OpenData, OpenSource, Schnittstellen im ÖPNV- und Mobilitätsbereich statt. Eingeladene Expertinnen und Experten stellen ihre Projekte, Standards, aktuelle Entwicklungen oder Lösungen vor und beantworten im Nachgang Fragen. Die je nach Thema 20-30 Teilnehmenden kommen aus Bereichen wie Verwaltung, ÖPNV Unternehmen, Forschung & Lehre, Startups, Mobilitätsinitiativen und -vereinen. Das OTM macht Initiativen, Projekte und Standards, die die Nachnutzung und Verbreitung fördern sichtbar, verknüpft Akteure miteinander und ermöglicht den übergreifenden Erfahrungsaustausch.

    Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

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    Herausforderung: Vernetzung

    MaaS L.A.B.S: Interaktionsräume für datensichere und umweltfreundliche Mobilität

    MaaS L.A.B.S: Interaktionsräume für datensichere und umweltfreundliche Mobilität

    Das Projekt MaaS L.A.B.S eröffnet mit seinen Living Labs in mittleren Großstädten, wie Potsdam, Cottbus oder Siegen, Interaktionsräume für Menschen, innovative Technologien und Wissensspeicher. Das Ziel ist es, durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen die Entwicklung einer gut informierten, datensicheren und umweltfreundlichen Mobilität sowie eine soziale Stadtentwicklung zu unterstützen. In den Living Labs werden beispielsweise Bedarfsverkehrssysteme, Mobilitäts-Apps oder Peer-to-Peer-Sharing-Technologien unter Realbedingungen getestet. Rollenspiele für alle Altersgruppen sorgen für die unterhaltsame Vermittlung des Wissens über komplexe Ökosysteme der digitalen Mobilität und laden zur Diskussion über die Mobilität der Zukunft ein.

    Ort: Potsdam, Brandenburg

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  • Herausforderung: Transformation

    eFarm: Wasserstoff aus Nordfriesland

    eFarm: Wasserstoff aus Nordfriesland

    Pragmatisch, nordisch, grün: Im Kreis Nordfriesland sitzt das von GP JOULE initiierte Verbundprojekt eFarm. Das größte nachhaltige Wasserstoff-Mobilitätsprojekts in Deutschland setzt auf regenerativ erzeugten, grünen Wasserstoff. Die Prinzipien dahinter stammen aus der Landwirtschaft: Vielfalt statt Monokultur, optimale Synergie statt optimaler Einzelnutzen und vor allem ganzheitliches Denken: Erzeugung, Vertrieb und Nutzung wird zusammengedacht. Aus überschüssigem Windstrom wird in fünf Elektrolyseuren Wasserstoff erzeugt. Mit zwei Tankstellen werden initiativ zwei Brennstoffzellen-Linienbussen und 30 PKWs versorgt. Über die 20 Gesellschafter sind rund 3.000 Menschen am Projekt beteiligt. eFarm zeigt: Gemeinschaftliches, nachhaltiges Wirtschaften ist möglich und der emissionsfreie Nahverkehr kommt allen zugute – Menschen und Umwelt.

    Ort: Reußenköge, Schleswig-Holstein

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    Herausforderung: Transformation

    Unleash Future Boats: Nachhaltige Verkehrswende auf dem Wasser

    Unleash Future Boats: Nachhaltige Verkehrswende auf dem Wasser

    Wasserwege werden als Baustein der Verkehrswende noch nicht genug beachtet: Sie sind flexibler und kostengünstiger im Vergleich zu Brücken; sie können beliebige Mobilitätsangebote – von E-Scootern bis CargoBikes – intermodal kombinieren. Und sie sind barrierearm und familienfreundlich. Unleash Future Boats bildet mit Mobility-on-Demand auf dem Wasserweg dieses bislang fehlende Bindeglied in der Mobilitätskette. Das innovative Ökosystem rund um elektrische, autonome Boote und Schiffe beinhaltet viele Komponenten: Antriebskits von elektrischen Systemen inklusive Brennstoffzelle und grünem Wasserstoff, autonome und emissionsfreie Personen- und Cargobeförderung auf dem Wasser, ein vollständig digitaler emissionsfreier Hafen mit autonomen Booten und Schiffen, sowie ein europäisches Test- und Validierungszentrum für autonome Schifffahrt. Das Netzwerk hinter Unleash Future Boats besteht aus über 37 internationalen Partnern aus Wirtschaft, Industrie und Politik und Wissenschaft, die einer klaren Mission folgen: mithilfe eines radikalen Ansatzes die Verkehrswende auf dem Wasserweg voranzubringen.

    Ort: Schleswig, Schleswig-Holstein

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    Herausforderung: Transformation

    Neue Nähen – SUPERBLOCKS Leipzig: Verein zur nachhaltigen Transformation des Leipziger Straßenraums

    Neue Nähen – SUPERBLOCKS Leipzig: Verein zur nachhaltigen Transformation des Leipziger Straßenraums

    Das Leipziger Stadtbild ist dicht besiedelt und vielfältig. Das Projekt Neue Nähen – SUPERBLOCKS Leipzig hat es sich zum Ziel gemacht, den Leipziger Verkehr (sozio-ökonomisch) zu reduzieren. Damit einher geht das Vorhaben, den Straßenraum als öffentlichen Raum zurückzugewinnen und sichere Verkehrswege, sowie Grünflächen ohne jeglichen motorisierten Individualverkehr zu schaffen. Bewohnerinnen und Bewohner Leipzigs sind ebenso wie Verwaltung, Politik und Wissenschaft dazu eingeladen, den Prozess der Verkehrsreduzierung in Leipzig gemeinsam zu begleiten und mitzugestalten. Durch Neue Nähen – SUPERBLOCKS Leipzig entsteht eine Blaupause für weitere Initiativen in der Stadt und für die aktive Umsetzung der Verkehrswende.

    Ort: Leipzig, Sachsen

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    Herausforderung: Transformation

    e.Volution: Das Pendel-Shuttle-System

    e.Volution: Das Pendel-Shuttle-System

    e.Volution ist ein Shuttle-System für Berufspendlerinnen und -pendler, um den PKW-Verkehr zu Stoßzeiten zu reduzieren. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können es ihren Mitarbeitenden für kostenfreie Fahrten zur Verfügung zu stellen. Das Corporate Shuttle bündelt den Pendlerverkehr und spart so Platz, Energie und C02 ein, bietet den Menschen aber gleichzeitig ein individualisiertes, komfortables und flexibles Fahrerlebnis. Wenn es gelingt, in den bis zu sieben Personen fassenden Shuttles im Durchschnitt fünf Personen zur Arbeit zu befördern, spart das System fünf Privat-PKWs ein und damit 80% Platz auf den Straßen und 25 % C02-Ausstoß.
    Das Shuttle META ist ein barrierefreies elektrisches Circular-Economy-Fahrzeug, das mit dem Ziel einer extrem ressourcenschonenden Produktion und einer besonders langen Nutzungsdauer entwickelt wurde. In der Startphase kooperiert e.Volution mit der Telekom am Standort Bonn, mit der Städteregion Aachen am Standort Merzbrück, mit dem Kreis Coesfeld im Münsterland und mit der Stadt Bochum am Standort Mark 51°7 (ehem. Opel-Werk).

    Ort: Aachen, Nordrhein-Westfalen

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  • Herausforderung: Daten

    DatEnKoSt: Datenbasierte Entscheidungen zur kostengünstigen Straßenerhaltung

    DatEnKoSt: Datenbasierte Entscheidungen zur kostengünstigen Straßenerhaltung

    Die Instandhaltung der Verkehrswege ist eine Herausforderung für Länder und Kommunen. Direkte Konsequenzen sind Gefahrensituationen, Unfallkosten und Lieferverzögerungen. Das Forschungsprojekt „DatEnKoSt – Datenbasierte Entscheidungen zur kostengünstigen Straßenerhaltung“ entwickelt eine preiswerte und zuverlässige Zustandserfassung der Verkehrswege. Durch eine kontinuierliche Straßenerfassung mittels Smartphones in kommunalen Fahrzeugen wird ein dauerhaftes Monitoring der Straßenzustände ermöglicht. Als Basis werden Bild- und Sensordaten verwendet, die mittels Künstlicher Intelligenz den Straßenzustand ableiten können. Durch das Projekt können Schäden frühzeitig erkannt, Straßenbaumaßnahmen effizient geplant und ein proaktives Sanierungsmanagement ermöglicht werden.

    Ort: Saarbrücken, Saarland

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    Herausforderung: Daten

    MobiData BW: Portal zur Bündelung und Veröffentlichung von Mobilitätsdaten

    MobiData BW: Portal zur Bündelung und Veröffentlichung von Mobilitätsdaten

    Unter dem Label MobiData BW betreibt die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) im Auftrag des Landes Baden-Württemberg seit September 2020 ein Daten- und Serviceportal zur Bündelung und Veröffentlichung von Mobilitätsdaten. Solche Mobilitätsdaten werden von öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen in Baden-Württemberg an den unterschiedlichsten Stellen, in den verschiedensten Formaten und unter diversen Lizenzen erfasst, gesammelt und meist lokal begrenzt verwendet. Diese Daten liegen somit auf einzelnen, voneinander getrennten „Dateninseln“.

    Hier setzt das Projekt Mobi Data BW an: Das Ziel ist es, eine Vernetzung der einzelnen Dateninseln herzustellen und diese Daten unter einer offenen Lizenz und in Standardformaten zu veröffentlichen. Der Ansatz ist gemeinwohlorientiert, diskriminierungsfrei und konsequent am Open-Data-Prinzip orientiert.

    Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg

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    Herausforderung: Inklusion

    MOTIS Project: Nachhaltiges und inklusives Reisen leicht gemacht

    MOTIS Project: Nachhaltiges und inklusives Reisen leicht gemacht

    MOTIS ist eine Anwendung, die das Finden von nachhaltigen Verbindungen mit verschiedenen Verkehrsmitteln (z.B. Park&Ride, Bike-, Car- und E-Scooter-Sharing, ÖV) genauso einfach macht wie den Griff zum Autoschlüssel. Aktuell wird im Projekt unter anderem daran gearbeitet, dass MOTIS profilbasiert durchgängig barrierefreie Reiseketten berechnen kann – hierzu gehört z.B. der Ausschluss von Umstiegen, falls keine Einstiegshilfe zum Zeitpunkt des Ein- oder Aussteigens verfügbar ist. In einem solchen Fall berechnet die Anwendung die besten Alternativen. Damit schafft das Projekt einen wichtigen Baustein für inklusive Mobility as a Service-Angebote.

    Ort: Darmstadt, Hessen

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    Herausforderung: Vernetzung

    OPENER next: Nächster Halt: Barrierefreiheit!

    OPENER next: Nächster Halt: Barrierefreiheit!

    Die Vision von OPENER next ist es, den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) attraktiver zu gestalten. Ziel ist einerseits die Förderung einer inklusiven Gesellschaft und andererseits das Vorantreiben einer nachhaltigen Mobilitätswende.

    Der Ansatz des Projektes basiert dabei auf einem gesellschaftlichen Füreinander, was bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen können, Haltestellen und deren Eigenschaften mittels einer App zur Datenerhebung (OpenStop) zu erfassen und aktuell zu halten. Das Besondere dabei ist, dass nicht nur der Erfassungsaufwand auf mehrere Schultern verteilt wird, sondern auch dass die Erfassung kontinuierlich und bedarfsgerecht stattfindet. Ganz im Sinne des Füreinander sind die erfassten Daten für jeden frei verfügbar. Mit dem Projekt sollen mehr Menschen dazu bewegt werden, noch öfter auf Bus und Bahn umzusteigen.

    Ort: Chemnitz, Sachsen

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  • Herausforderung: Transformation

    CT-1: Mikromobilität, die den Stadtverkehr verändert

    CT-1: Mikromobilität, die den Stadtverkehr verändert

    FUnsere Städte werden immer voller, der Platz immer weniger. Das deutsch-israelische Mikroauto-Projekt City Transformer hat das vollelektrische Mikroauto CT-1 entwickelt, das den Gegebenheiten des innerstädtischen Verkehrs Rechnung trägt. CT-1 ist ein vollelektrisches Mikroauto mit zwei Sitzen auf vier Rädern, das auf Knopfdruck seine Spurweite von 1,4 Meter auf einen Meter reduzieren kann. So lässt sich der CT-1 bequem parken, leicht handhaben und ist eine pfiffige Lösung für staugeplagte Innenstädte mit notorischem Parkplatzmangel. Zudem ist für seine Herstellung und seinen Unterhalt weniger Ressourceneinsatz nötig als für herkömmliche Elektroautos. So können Nutzerinnen und Nutzer ihren ökologischen Fußabdruck im Verkehr minimieren, ohne dabei auf Komfort und Sicherheit zu verzichten.

    Ort: Tel Aviv-Jaffa, Israel

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Share.P: Innerstädtisches Parken leicht gemacht

    Share.P: Innerstädtisches Parken leicht gemacht

    Das Schweizer Projekt Share.P ist eine innovative Lösung, die das städtische Parken auf nachhaltige Weise optimiert. Durch die Automatisierung des Vermietungsprozesses von Stellplätzen abseits der Straße wird die unnötige Suche nach Parkplätzen eliminiert und zugleich der Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gefördert. Mit der kostenlosen mobilen App, die aktuell in sechs Sprachen zugänglich ist, kann ganz einfach ein Stellplatz für das Auto oder eine Ladestation für das Elektroauto gefunden und im Voraus reserviert werden. Nicht genutzte Stellplätze können der ShareP Community zur Verfügung gestellt werden, sodass die mühsame Parkplatzsuche entfällt. Die Applikation ist ein innovativer Ansatz, um das Problem der Luftverschmutzung und der Verkehrsstaus in Städten zu lösen.

    Ort: Zürich, Schweiz

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    Herausforderung: Daten

    Transport Data Commons Initiative (TDCI): Sammlung von Daten aus dem Verkehrssektor

    Transport Data Commons Initiative (TDCI): Sammlung von Daten aus dem Verkehrssektor

    In vielen Ländern und Städten ist der Zugang zu Verkehrsdaten schwierig, die Qualität der verfügbaren Daten ist gering oder die Daten werden erst gar nicht erhoben. Um dagegen anzugehen, wurde im Mai 2022 gemeinsam von 18 weltweit ansässigen Organisationen die „Transport Data Commons Initiative“ gegründet. Das Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen Verkehr und Klima zu erfassen. Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich die Initiative daher zunächst auf die Meldung von Daten aus dem Verkehrssektor, die für die Ableitung der Treibhausgasemissionen dieses Sektors benötigt werden. Die Vision hinter dem Projekt ist, eine gemeinsame und quelloffene Datenplattform zu entwickeln, die für alle zugänglich ist und von allen genutzt werden kann. Die Zwecke dahinter können unterschiedlich sein: sie reichen von der evidenzbasierten Verbesserung der Nachbarschaft über die Modellierung von Treibhausgasemissionen für Land oder Stadt, sowie zu Überlegungen, welcher Verkehrsmittelmix die Luftqualität und andere Umweltauswirkungen verbessern wird.

    Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    VelObserver: Subjektive Erfassung der Qualität der Fahrradinfrastruktur

    VelObserver: Subjektive Erfassung der Qualität der Fahrradinfrastruktur

    In den meisten Städten fehlt eine Infrastruktur, die das Fahrradfahren zu einem angenehmen und komfortablen Verkehrserlebnis macht. Um das nachhaltige Verkehrsmittel zukunftsorientiert zu fördern, ist es notwendig, den Fokus des Infrastrukturbaus konsequent auf die gefühlte und subjektive Sicherheit zu legen. Genau hierzu gab es allerdings bisher keinerlei Daten. Das Projekt VelObserver erfasst diese Daten deshalb in einem einzigartigen Ansatz flächendeckend und im Crowdsourcing in der Stadt Zürich. Fahrradfahrende geben ihre Meinung zum persönlichen Gefühl für verschiedene Segmente ab. So wurden in den letzten Monaten über 40.000 Bewertungen erfasst, die ebenso Fortschritte sichtbar machen und der Stadt Zürich als Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Fahrradnetzes dienen.

    Ort: Zürich, Schweiz

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  • Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Die Smart Mobility Challenge: Eine simulierte Realität

    Die Smart Mobility Challenge: Eine simulierte Realität

    Bei der Smart Mobility Challenge geht es um die Herausforderungen der künftigen urbanen Mobilität und des Städtebaus. Interdisziplinäre Studierendenteams setzen sich mit einem vorgegeben Problembaukasten auseinander und stoßen auf die Aspekte des smarten mobilen Lebens. Das Ziel: Eigene Projektideen entwickeln und realisieren, Eigenverantwortung lernen und in den Disziplinen „Mobilität“ und „Städtebau“ Fuß fassen. Während der Challenge nehmen die Studierenden neue Gedankenanstöße auf und lernen bereits innerhalb des Studiums die Priorität der Interdisziplinarität verstehen. Als geschützter Raum zum freien und unkonventionellem Denken steht die Smart Mobility Challenge unter dem Motto: Eine nachhaltige Entwicklung beginnt in den Köpfen der künftigen Entwicklerinnen und Entwickler.

    Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Second Ride: Elektrifiziere Dein Moped

    Second Ride: Elektrifiziere Dein Moped

    Second Ride bietet einen Umbausatz, mit denen Verbrenner-Mopeds der Kult-Marke Simson auf einen E-Motor umgerüstet werden können. Dabei wird nur der Antriebsstrang ausgewechselt, Struktur- und Karosserieteile sowie Innenausstattung werden nach dem Prinzip der Circular Economy weiter verwendet. Durch die Umrüstung wird Elektromobilität ökologisch, ökonomisch sowie sozial nachhaltiger möglich. Mitgründer und Ideengeber Carlo Schmid verantwortet die technische Entwicklung und hat den Umbausatz zur TÜV-Zertifizierung und Straßenzulassung geführt.

    Ort: Berlin-Neukölln, Berlin

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Powerbänk: Akkuladung für Elektrofahrzeuge per App

    Powerbänk: Akkuladung für Elektrofahrzeuge per App

    Seit einigen Jahren gewinnen E-Mobilität und auch Elektrofahrzeuge für Privatnutzerinnen und Privatnutzer immer mehr an Bedeutung. Doch reichen die Angebote an öffentlich zugänglichen Ladesäulen lange nicht für die Bedarfe aus. Zudem haben nicht alle Privatnutzerinnen und Privatnutzer die Möglichkeit, ihre Elektrofahrzeuge Zuhause laden zu können.
    Hier setzt das Projekt an: Powerbänk bietet die Bestellung einer Akkuladung des privaten Elektrofahrzeuges per App an. Nach Bestellung wird den Nutzerinnen und Nutzern ein mobiles Akkupack zum Standort des Elektrofahrzeuges geliefert, angeschlossen und nach erfolgreichem Ladevorgang wieder abgeholt. Das Projekt bietet damit an Lösungen für verschiedene Probleme des bisherigen Elektroverkehrs in der Stadt: durch das mobile Laden kann die Suche nach Ladestationen drastisch reduziert werden und hat einen signifikant positiven Einfluss auf den städtischen Verkehrsfluss.

    Ort: Holzmaden, Baden-Württemberg

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    WülfRad: Der Lastenrad-Lieferdienst aus der Schule

    WülfRad: Der Lastenrad-Lieferdienst aus der Schule

    WülfRad ist ein Unternehmen von Schülerinnen und Schülern, das Lieferdienstleistungen mit Lastenrädern anbietet und damit eine echte Substitution von PKW- und LKW-Fahrten anstrebt. Das Schulprojekt zeigt: Bereits im jungen Alter können sich Menschen ganz konkret und praktisch an der Mobilitätswende beteiligen und einen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen leisten. Per Lastenrad wird seit drei Jahren täglich das Mittagessen für die Kita angeliefert, seit Frühjahr 2022 radeln die Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich Biokisten für einen Unverpacktladen zu den Kundinnen und Kunden – und hier soll noch lange nicht Schluss sein.

    Ort: Wülfrath, Nordrhein-Westfalen

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  • Herausforderung: Transformation

    Sunglider Smart Uberground Metro: Die Zukunft fährt auf der Solar Trasse

    Sunglider Smart Uberground Metro: Die Zukunft fährt auf der Solar Trasse

    Wie könnte der ÖPNV der Zukunft aussehen? Eine Antwort auf diese Frage bietet das Projekt Sunglider Smart Uberground Metro. Sunglider ist eine smarte, hundertprozentig durch Photovoltaik betriebene Übergrund Metro für mittelgroße Städte. Das Zukunftsmodell setzt dabei auf selbstfahrende, schwebende Gleiter für Menschen und Güter sowie autonome Shuttle am Boden für die letzte Meile. Die Übergrund Metro verbindet sowohl die City mit dem Stadtring und der Altstadt, als auch mit den sie umgebenden Städten & Gemeinden. So wachsen metropolitaner Raum und ländliche Zonen zur „Mezzopolis“ der Zukunft zusammen. Gleiter-Haltestellen bieten dabei schmale platzsparende Insel-Stopps. Zudem befinden sich am Boden Mobility-Hubs, Post-Depots, PV-Strom-Ladestellen und wartefreie Umsteigepunkte für Boden-Shuttles oder metro-eigene Pedelecs und E-Scooter.

    Ort: Osnabrück, Niedersachsen

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    Herausforderung: Transformation

    Future Life: Interdisziplinäres Zukunftsprojekt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

    Future Life: Interdisziplinäres Zukunftsprojekt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

    Die Welt der Science Fiction bietet mit ihrem hypothetisch-spekulativen Zugang einen vielfältigen Blick auf mögliche Zukunftsszenarien der Mobilität. Das Projekt Future Life erschließt dieses Ideenpotenzial, systematisiert es und macht es in aufbereitetet Form in einer Projektdatenbank zugänglich.

    Durch diese Vorgehensweise können neben technischen Innovationen, sowohl systemische Rahmenbedingungen als auch individuelle Auswirkungen zukünftiger Mobilität in den Blick genommen werden. Darüber hinaus finden sich auch ungewöhnliche und abseitige Ideen zur Mobilität in der Science Fiction, die Impulse zu Innovationen im Mobilitätssektor ermöglichen.

    Ort: Wetzlar, Hessen

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    Herausforderung: Nachhaltigkeit

    Veloroute H2O: Der schwimmende Radweg

    Veloroute H2O: Der schwimmende Radweg

    Die Veloroute H2O ist eine Konzeption für ein Fährsystem für Fahrräder, das die beiden Seiten der Kieler Innenstadt miteinander verbindet. Entwickelt wurde sie von Bashar Zapen, der Student an der Muthesius Kunsthochschule ist. Eine elektrische, autonome Fähre transportiert Fahrradfahrende, angetrieben von Wind- und Gezeitenturbinen, über die Kieler Förde. Der schwimmende Radweg ergänzt das Radwegenetzwerk Kiels, so dass Kielerinnen und Kieler für die Überquerung der Förde nicht mehr auf Umwege mittels ÖPNV oder Privatfahrzeug angewiesen sind.

    Ort: Kiel, Schleswig-Holstein

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Infothek für Realutopien: Grafiken für Zukunftsszenarien realer Orte

    Infothek für Realutopien: Grafiken für Zukunftsszenarien realer Orte

    Die Nachhaltigkeitsbewegung warnt vielfach vor zukünftigen Schreckensszenarien und stößt damit einerseits notwendige Veränderungen an. Andererseits überfordern diese Schreckensszenarien viele Menschen und machen sie damit handlungsunfähig. Das Projekt Infothek für Realutopien stellt aufwändige Zukunftsgrafiken und Visualisierungen einer nachhaltigen Mobilitätswende bereit: Grafiken zeigen, wie reale Orte in einigen Jahrzehnten aussehen könnten, wenn verschiedene Aspekte nachhaltiger Mobilität beachtet würden. Das Projekt führt den Menschen ein ökologisch verträgliches Stadtbild vor Augen und soll dazu inspirieren, sich dem Wandel und der Nachhaltigkeitsbewegung anzuschließen. Die Grafiken sind online verfügbar und können nicht-kommerziell frei verwendet werden.

    Ort: Schöneiche, Brandenburg

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  • Herausforderung: Inklusion

    Traumschüff: schwimmendes Wandertheater für den ländlichen Raum

    Traumschüff: schwimmendes Wandertheater für den ländlichen Raum

    Die gemeinnützige Theatergenossenschaft Traumschüff betreibt mit dem „Theater im Fluss“ ein schwimmendes Wandertheater, das primär im ländlichen Raum unterwegs ist. Es befasst sich mit den Blickwinkeln und Themen der Region, die jeweils besucht wird. Das flexible Bühnenschiff ist zugleich Hausboot und erzeugt Solarstrom, mit dem auch die Bühnentechnik betrieben werden kann.

    Seit 2017 tourt das Traumschüff jeden Sommer mehrere Monate durch Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In vielen der bespielten Orte gibt es derzeit keinen eigenen, professionellen Theaterbetrieb. Das Projekt will diese Lücke füllen und das vorhandene Kulturangebot um professionelles, leicht verständliches Theater mit Unterhaltungswert ergänzen, das Tiefgang bietet und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit in der Mobilität aufmerksam machen.

    Ort: Oranienburg, Brandenburg

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    Herausforderung: Lebenswerte Stadt

    Parasite Parking: Intervention im öffentlichen Raum

    Parasite Parking: Intervention im öffentlichen Raum

    Das Projekt Parasite Parking ist eine Intervention im öffentlichen Raum: Die als Parkplatz getarnte multifunktionale Plattform – der Parasit – kann sich jederzeit verwandeln und sich der Umgebung sowie Nutzung flexibel anpassen. Die Plattform ist ein ungeladener Gast auf den Flächen, die allen als Teil der Gesellschaft zur Verfügung stehen und doch meist nur von stählernen Karosserien der Moderne besetzt werden. Parasite Parking de- und recodiert öffentlichen Raum. Der Parasit fragt dabei nicht nach Eigentum und dessen Regeln, sondern nach den Grenzen der Nutzbarmachung von öffentlichem Raum und dessen Formeln mobiler und flexibler Nutzungsformen. Er kommt und geht, je nachdem, wie lange er eine Nische bewohnen kann.

    Ort: Reinickendorf, Berlin

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    Herausforderung: Daten

    meta mapping: Echtzeitinstallation zur Erzeugung imaginärer Karten

    meta mapping: Echtzeitinstallation zur Erzeugung imaginärer Karten

    Das Projekt ist eine Echtzeit-Installation, in der kontinuierlich aus hunderten Gigabytes frei zugänglicher Geo-, Straßen und Satellitendaten neue ‚imaginäre‘ Karten erzeugt werden. Vor den Augen der Betrachterinnen und Betrachter entstehen Täler, Flussläufe, Bergketten, Wege – algorithmisch kartografiert durch die Maschine.
    verändert den Blick auf die Welt, indem es die Willkürlichkeit unserer tagtäglichen Mappings aufzeigt. Durch das Aufbrechen der Statik durch die Mobilisierung von Daten stellen die Künstler auch ihre scheinbare Objektivität in Frage: Daten werden erzeugt und sind nicht a priori gegeben.

    Ort: Weimar, Thüringen

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    Herausforderung: Nachhaltigkeit

    citizenship: Das schwimmende künstlerische Forschungsprojekt

    citizenship: Das schwimmende künstlerische Forschungsprojekt

    Die „citizenship“ durchquerte im Sommer 2022 bei ihrer Reise von Berlin nach Kassel die mitteldeutsche Landschaft auf dem Wasserweg. Bei dem schwimmenden künstlerischen Forschungsprojekt handelt es sich um ein Boot, das aus einem ehemaligen Holzdach konstruiert wurde. Es wurde ohne fossile Brennstoffe und nur durch die Menschen in seiner Umgebung angetrieben, bspw. durch Paddeln, Ziehen oder Schieben. Auf ca. 30 Stationen entstand ein reger Austausch von Energie, Kunst und kulturellen Praxen der lokalen und internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
    Der Kern des Projektes liegt in Kollektivität, im gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau und deren gerechter Verteilung sowie in der (Re-)Aktivierung von sozialen und räumlichen Beziehungen.

    Ort: Prenzlauer Berg, Berlin

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  • Frank Noe

    Frank Noe

    Frank Noe engagiert sich beruflich seit knapp neun Jahren im Dienstradleasing-Bereich. Daneben begeistert er als Micro-Influencer auf LinkedIn eine große Zahl von Menschen und hat zudem verschiedene Initiativen rund um das Thema Mobilität ins Leben gerufen: So ist er der Initiator von #MdRzK – Mit dem Rad zum Kunden, die Dienstreise mit dem Fahrrad. Dafür fuhr er 2021 selbst mit dem Fahrrad von München nach Hamburg. Mit #bike2X – cycle to your homeoffice schuff er ein Projekt, mit dem er Menschen auch im Homeoffice zum täglichen Fahrradfahren motivierte. Bei seiner Initiative #BikeRepair4Ukraine helfen technikaffine Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer anderen Radfahrern und Radfahrerinnen ihre Fahrräder wieder fit für die neue Saison zu machen. Statt einer Bezahlung folgt ein Spendenbeitrag in individueller Höhe zur Unterstützung von Menschen in der Ukraine. Darüber hinaus unterstützt Noe die Netzwerkinitiative Driversity und ist ehrenamtlich seit 2009 als Mountainbike-Guide beim Deutschen Alpenverein aktiv.

    Frank Noes persönliche Vision ist eine einfache nutz- und abrufbare, flexible, nachhaltige, gesunde, sichere und generationsübergreifende Mobilität der Zukunft. Dabei sollte es seiner Meinung nach nicht um das Besitzen von Fortbewegungsmitteln gehen, sondern um einen Service gehen, der Menschen bewegt und begeistert.

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    Katja Diehl

    Katja Diehl

    Katja Diehl hat sich über ihre gesamte berufliche Laufbahn hinweg Expertise zu Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Mobilität der Zukunft angeeignet. Das Mantra ihrer Arbeit lautet: „Jede und Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne eigenes Auto führen zu können.“ Dazu schreibt sie einen Blog, betreibt den Podcast »SheDrivesMobility« und ist auf den sozialen Medien sowie auf der Bühne unterwegs. Darüber hinaus engagiert sie sich im Bundesvorstand des Verkehrsclub Deutschland e. V., in der Hamburger Vertretung von womeninmobility und als Beirätin der österreichischen Klimaschutzministerin. 2022 ist ihr Buch »Autokorrektur. Mobilität für eine lebenswerte Welt« erschienen. Ihre Kernkompetenz ist es, kommunikativ die Dinge auf den Kopf stellen – zugunsten einer
    menschenzentrierten Verkehrswende.

    Katja Diehls Vision für die Zukunft ist eine kinderfreundliche, klimafreundliche, barrierearme, entschleunigte Mobilität, die auf Gleichberechtigung abzielt. Privilegien für Autos sollten zurückgeschraubt werden und Parkplätze und Straßen vor allem auch für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger gestaltet werden. Als größte Herausforderung der Verkehrswende sieht sie eine Einstellungs- und Verhaltensänderung.

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    Lars Engelhard

    Lars Engelhard auf der Longlist in der Kategorie DMP Menschen

    Lars Engelhard

    Lars Engelhard ist Mitgründer und Geschäftsführer von Unleash Future Boats – ein Ökosystem für elektrische, autonome Mobilität und Logistik. Das Unternehmen entwickelt vollautonome maritime Systeme und bringt sowohl den Güterverkehr als auch das Taxi aufs Wasser. Mit Wasserstofftankstellen, einem europäischen Test- und Validierungszentrum für autonome maritime Mobilität, einem ausgezeichneten Reallabor und einem vollständig digitalen und emissionsfreien Hafen wird eine vollständig neue Mobilität auf dem Wasser für alle entwickelt.

    Darüber hinaus ist Lars Engelhard der jüngste Autor im Club of Rome. Mit Schülerinnen und Schülern arbeitet er an technischen, kreativen und betriebswirtschaftlichen Projekten im Bereich maritime Mobilität, um der nächsten Generation das Werkzeug an die Hand zu geben für die Lösung der Probleme von morgen. Lars Engelhards Vision für die Zukunft ist eine völlig emissionsfreie Mobilität, die dabei dezentral, divers und individuell ist, um die individuellen Bedürfnisse aller zu befriedigen. Obwohl seine Passion das Wasser ist, steht für ihn fest: Straße, Luft, Untergrund und Wasser müssen zukünftig kooperativ und intermodal genutzt werden.

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    Sylvia Lier

    Sylvia Lier

    Sylvia Lier gilt als Expertin für multimodale Personenmobilität und als Thought Leader für das Thema Mobilitätsbudget. Dabei hat sie jahrelange Erfahrung in den Bereichen Kfz (Flottenmanagement und Leasing), Sharing Ökonomie (inklusive Mobilitätsplattformen) sowie öffentlichem Personennahverkehr. Zum Thema Mobilitätsbudget hat sie nicht nur bereits zahlreiche Fachartikel geschrieben und Vorträge gehalten hat, sondern unter anderem auch pro bono eine eigene LinkedIn Community Mobilitätsbudget mit inzwischen knapp 500 Mitgliedern gegründet. Die Ergebnisse des monatlichen Zusammenschlusses werden der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.

    Bei Sylvia Liers Vision von einer zukünftigen betrieblichen Mobilität geht es um eine tatsächliche Mobilitätswende, mit dem Ziel einer dringend erforderlichen CO2-Reduktion. Dabei setzt sie auf weniger autozentrierte und stattdessen nachhaltige, multimodale und klimagerechte Konzepte. Dazu gehören ein attraktiver ÖPNV, das Radfahren, und die Nutzung von Shared Mobility Angeboten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber könnten ihren Mitarbeitenden so die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote durch das zur Verfügung stellen von Mobilitätsbudgets zugänglich machen.

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  • Beim DMP | Publikumspreis bestimmt ausschließlich das Publikum. Der Publikumspreis zeigt, wer oder was im Bereich Zukunft der Mobilität den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig ist. Ausgezeichnet mit dem DMP | Publikumspreis wird, wer die meisten Stimmen im Online-Voting erhalten hat.